Lebenslauf Kurt Tucholsky

Dieser Artikel beschreibt umfangreich das private Leben und das künstlerische Wirken von Kurt Tucholsky. Für eine schnelle Übersicht gibt es auch einen tabellarischen Lebenslauf.

Jugend und Ausbildung

Kurt Tucholsky als Kind mit seinen Geschwistern Ellen und Fritz

Kurt Tucholsky als Kind mit seinen Geschwistern Ellen und Fritz

Geboren wurde Kurt Tucholsky am 9. Januar 1890 als ältester Sohn eines Berliner Bankkaufmannes (Alex Tucholsky) und dessen Cousinne und Ehefrau (Doris Tucholsky). Seine Geschwister waren der Bruder Fritz und die Schwester Ellen. Seine Eltern waren Deutsche jüdischer Abstammung.

Tucholskys Vater, zu dem er ein inniges und liebevolles Verhältnis hatte, starb relativ früh an den Folgen einer Syphilis-Erkrankung. Das war im Jahre 1905, Kurt Tucholsky war also 15 Jahre alt. Das Verhältnis zu seiner Mutter blieb zeit Lebens getrübt.

Seine frühe Kindheit verbrachte er in Stettin und kehrte 1899 nach Berlin zurück, wo er ab 1899 am Französischen Gymnasium, dann ab 1903 am Könglichen Wilhelms-Gymnasium die Schule besuchte. Ab 1907 nahm der Privatunterricht, um sich auf das Abitur vorzubereiten. Das beträchtliche Erbe, welches der Vater hinterlassen hatte, erlaubte ihm eine Ausbildung frei von finaziellen Sorgen.

Nach dem erfolgreichen Abitur begann er sofort (1909) ein Jura-Studium in Berlin. Das zweite Semester verbrachte er in Genf. Während des Studiums erwachte Tucholskys Interesse fürs Schriftstellerische vollends. Er pflege Kontakte mit Max Brod und Franz Kafka.

Bereits als Schüler hatte er erste schriftstellerische Werke veröffentlicht (1907 in der satirischen Wochenzeitschrift Ulk), im Studium schrieb er für das sozialdemokratische Parteiorgan Vorwärts.

1912 veröffentlichte er die Erzählung „Rheinsberg – ein Bilderbuch für Verliebte“. Damit wurde er erstmals einem größeren Publikum bekannt. Zusammen mit seinem Freund Kurt Szafranski (der das Buch illustriert hatte) eröffnete er auf dem Kurfürstendamm eine Bücherbar. Zum Kauf des Buches gab es einen Schnaps dazu.

Der Beginn des Schriftstellertums

Das Jahr 1913 markiert den Wendepunkt in der Karriere Tucholskys. Er verzichtete auf die Erste Jurisitische Staatsprüfung und brach damit de facto seine Juristen-Laufbahn ab. Er wollte sich voll und ganz dem Schriftstellertum hingeben.

Vor allem sein Engagement bei der Theaterzeitschrift „Die Schaubühne“ (später: „Die Weltbühne“) sollte bis an sein Lebensende andauern. In nahezu jeder Ausgabe der Schaubühne/Weltbühne fanden sich zwei bis drei Artikel Tucholskys.

Kriegsjahre

Der Erste Weltkrieg bremste das journalistische Engagement Tucholskys. Zunächst beendete er doch noch sein Jurastudium mittels eine Promotion an der Universität Jena.

Kurz darauf (April 1915) wurde er zum Wehrdienst eingezogen. Er diente als Alaramierungssoldat(siehe Kommentar) Armierungssoldat (eine Art „Bausoldat“) an der Ostfront und brachte ab 1916 die Feldzeitschrift „Der Flieger“ heraus. Er versuchte die normale Soldatentätigkeit durch solche Sonderdienste zu umgehen:

Ich habe mich dreieinhalb Jahre im Kriege gedrückt, wo ich nur konnte. (…) ich wandte viele Mittel an um nicht erschossen zu werden und um nicht zu schießen – nicht einmal die schlimmsten Mittel. Aber ich hätte alle, ohne jede Ausnahme alle angewandt, wenn man mich gezwungen hätte: keine Bestechung, keine andre strafbare Handlung hätt‘ ich verschmäht. Viele taten ebenso.

Eines Tages bekam ich für den Marsch ein altes schweres Schießgewehr eingehändigt. Ein Gewehr? Und im Kriege? Nie, dachte ich mir. Und lehnte es an eine Hütte. Und ging weg. Das fiel sogar in unserm damaligen Verein auf. Ich weiß nicht mehr, wie ich die Sache rangiert habe – aber irgendwie glückte es. Und es ging auch ohne Gewehr.

1918 wurde er als Vizefeldwebel und Feldpolizeikommissar nach Rumänien versetzt. Dort trat er zum protestantischen Glauben über und lies sich taufen. Aus der jüdischen Gemeinde war er bereits 1914 ausgetreten.

Insgesamt machten die Kriegserfahrungen Tucholsky zum überzeugten Pazifisten und Antimilitaristen.

Einsatz für die junge Republik

Titelblatt der Weltbühne, Ausgabe 49/1930

Titelblatt der Weltbühne, Ausgabe 49/1930

Nach der Rückkehr aus dem Krieg wurde Tucholsky Chefredakteur beim Ulk (bis April 1920) und arbeitete engagiert für die Weltbühne. Er schrieb sehr viele Artikel und hatte zu den verschiedensten Bereichen seine Meinung beizutragen.

Damit sein Name nicht das ganze Blatt dominierte, legte er sich zu diesem Zeitpunkt einige Pseudonyme zu, welche er noch lange nutzen würde:

  • Ignaz Wrobel,
  • Peter Panter,
  • Theobald Tiger und später dann
  • Kaspar Hauser.

Einige wenige Werke erschienen auch unter den Namen

  • Paulus Bünzly,
  • Old Shatterhand und
  • Theobald Körner.

Er schrieb weiterhin Kabarett- und Lieder-Texte. 1919 erschien dann seine Gedichtesammlung „Fromme Gesänge“.

In diese Zeit fällt auch seine erste Ehe mit der Ärztin Else Weil. Er heiratete sie 1920, nur wenige Monate nach dem er sich emotional von seiner Kriegsbekanntschaft und späteren Frau Mary Gerold distanziert hatte.

Unrühmlich und von ihm später als Fehler bezeichnet war in dieser Zeit sein Engagement für das nationalpopulistische Propagandablatt Pieron. Tuchoslky schrieb hier vor allem aus finanziellen Gründen. In manchen linken Parteizeitschriften durfte er daraufhin nicht mehr veröffentlichen.

Als politischer Schriftsteller widmete sich Tucholsky vor allem drei Hauptthemen:

  • dem alten wilhemischen Ungeist der meisten Offiziere (also Heldenepos, Kriegsverherrlichung, Glorifizierung des Militärs, etc.) und
  • den politischen Morden an linken und linksliberalen Politikern und Publizisten (z B. Rosa Luxemburg, Karl Liebknecht, Walther Rathenau oder Philipp Scheidemann) und der Sympathie mit der sich Richter und Angeklagte in diesen Mordfällen begegneten sowie
  • der Unfähigkeit der demokratischen Politiker, die junge Demokratie gegen ihre Feinde zu verteidigen.

Nach dem Mord an Außenminister Rathenau (1922) schrieb er beispielsweise in der Weltbühne:

Steh einmal auf! Schlag mit der Faust darein!
Schlaf nicht nach vierzehn Tagen wieder ein!
Heraus mit deinem Monarchistenrichter,
mit Offizieren – und mit dem Gelichter,
das von dir lebt und das dich sabotiert
an deine Häuser Hakenkreuze schmiert.
[…]
Vier Jahre Mord – das sind, weiß Gott, genug
Du stehst jetzt vor dem letzten Atemzug.
Zeig, was du bist. Halt mit dir selbst Gericht.
Stirb oder kämpfe. Drittes gibt es nicht.

Politisch war er wie gesagt links gerichtet und in der USPD und im Friedensbundes der Kriegsteilnehmer engagiert. Doch auch die Linke kritsierte er oft, weil sie ihm – kaum an der Macht – zu bürgerlich wurde. Er sah z. B. in der SPD viele Verräter an den einstigen Idealen, die zur Novemberrevolution geführt hatten. Über Friedrich Ebert schrieb er:

Und über allem thront dieser Präsident, der seine Überzeugungen in dem Augenblick hinter sich warf, als er in die Lage gekommen war, sie zu verwirklichen.

Nach einer schweren Depression und auch aus finanziellen Gründen stellte Tucholsky in den Jahren ab 1923 das Schriftstellerische hinten an und nahm eine Arbeit in der Wirtschaft auf. Er wurde Privatsekretär von Hugo Simon, seines Zeichens Seniorchef des Berliner Bankhauses Bett, Simon & Co.

Die Ehe mit Else wurde im Mai 1924 geschieden, im August des gleichen Jahres heiratete er Mary Gerold.

Die Zeit im Ausland

Seinem großen Vorbild Heinrich Heine folgend verbrachte Tucholsky ab 1924 die meiste Zeit im Ausland, vornehmlich im Frankreich. Er hatte sich der Versöhnung zwischen Deutschen und Franzosen verschrieben.

1926 übernahm er kurzzeitig die Leitung der Weltbühne, gab diese dann aber an Carl von Ossietzky ab und nahm als Mitherausgeber weiterhin Einfluss auf das Blatt. Besorgt um die Zustände in Deutschland, wo die Feinde der Demokratie noch immer viel Macht hatten (besonders in der Justiz), schreib er 1927:

Gibt es keine Gegenwehr? Es gibt nur eine große, wirksame, ernste: den antidemokratischen, hohnlachenden, für die Idee der Gerechtigkeit bewußt ungerechten Klassenkampf. … Es gibt, um eine Bürokratie zu säubern, nur eines. Jenes eine Wort, das ich nicht hierhersetzen möchte, weil es für die Herrschenden seinen Schauer verloren hat. Dieses Wort bedeutet: Umwälzung. Generalreinigung. Aufräumung. Lüftung.

Gemeint war: Revolution! So schrieb er auch 1928 im Artikel „November-Umsturz“ anlässlich des zehnten Jahrestages der Republik:

Die deutsche Revolution steht noch aus.

1927 und 1928 veröffentlichte er die Reisebeschreibung „Ein Pyrenäenbuch“, die Textsammlung „Mit 5 PS“ (der Titel bezieht sich auf seinen Namen plus die vier typischen Pseudonyme) und „Das Lächeln der Mona Lisa“.

portrait1928 trennen sich Tucholsky und seine zweite Frau Mary endgültig, nachdem die Beziehung auch schon vorher belastet gewesen war. Bereits 1927 hatte Tucholsky Lisa Matthias kennengelernt. Mit ihr verbrachte er 1929 den Sommer in Schweden.

Von diesem Aufenthalt inspiriert schreib er 1929 den Kurzroman „Schloß Gripsholm“ (erschienen 1931), welche eine leichte und heitere Stimmung verbreitet.

Auf der anderen Seite veröffentlichte er 1929 auch das gesellschaftskritische Werk „Deutschland, Deutschland, über alles“. Darin fasste Tucholsky alles zusammen, was er an Deutschland hasste. In scharfen Attacken ließ er seinen Worten und seiner Wut freien Lauf. Gleichzeitig machte er am Schluss des Werkes jedoch deutlich, dass Deutschland für ihn auch eines ist und immer sein wird: Heimat. Und im gleichnamigen Essay fasst er das Wesentliche der Beziehung zum Vaterland zusammen und nimmt damit quasi Abschied von „seinem Deutschland“:

[…] es gibt ein Gefühl jenseits aller Politik, und aus diesem Gefühl heraus lieben wir dieses Land. Wir lieben es, weil die Luft so durch die Gassen fließt und nicht anders, der uns gewohnten Lichtwirkung wegen – aus tausend Gründen, die man nicht aufzählen kann, die uns nicht einmal bewußt sind und die doch tief im Blut sitzen.

 […] außerdem hat jeder sein Privat-Deutschland. Meines liegt im Norden. […]

Die See. Unvergeßlich die Kindheitseindrücke; unverwischbar jede Stunde, die du dort verbracht hast – und jedes Jahr wieder die Freude und das „Guten Tag!“ und wenn das Mittelländische Meer noch so blau ist … die deutsche See. Und der Buchenwald; und das Moos, auf dem es sich weich geht, daß der Schritt nicht zu hören ist; und der kleine Weiher, mitten im Wald, auf dem die Mücken tanzen – man kann die Bäume anfassen, und wenn der Wind in ihnen saust, verstehen wir seine Sprache. Aus Scherz hat dieses Buch den Titel „Deutschland, Deutschland über alles“ bekommen, jenen törichten Vers eines großmäuligen Gedichts. Nein, Deutschland steht nicht über allem und ist nicht über allem niemals. Aber mit allen soll es sein, unser Land. Und hier stehe das Bekenntnis, in das dieses Buch münden soll:

Ja, wir lieben dieses Land.

[…]

Wir pfeifen auf die Fahnen – aber wir lieben dieses Land. Und so wie die nationalen Verbände über die Wege trommeln – mit dem gleichen Recht, mit genau demselben Recht nehmen wir, wir, die wir hier geboren sind, wir, die wir besser Deutsch schreiben und sprechen als die Mehrzahl der nationalen Esel – mit genau demselben Recht nehmen wir Fluß und Wald in Beschlag, Strand und Haus, Lichtung und Wiese: es ist unser Land. Wir haben das Recht, Deutschland zu hassen – weil wir es lieben.
[…]

Deutschland ist ein gespaltenes Land. Ein Teil von ihm sind wir.

Und in allen Gegensätzen steht – unerschütterlich, ohne Fahne, ohne Leierkasten, ohne Sentimentalität und ohne gezücktes Schwert – die stille Liebe zu unserer Heimat.

Exil und Tod in Schweden

Doch dieses von ihm so geliebte Land sollte er bald nicht mehr betreten können. Lange hatte er vor der deutschen Politik und in den späten Jahren der Weimarer Republik insbesondere vor Hitler gewarnt. Er schrieb dagegen an, doch es nutzte nichts. Erich Kästner sagte einst über ihn:

Er wollte mit der Schreibmaschine eine Katastrophe aufhalten.

Nachdem die Weltbühne über die illegale Aufrüstung der Reichswehr mit Kampfflugzeugen berichtet hatte, wurde 1929 ein Prozess wegen Landesverrrates und Verrates militärischer Geheimnisse gegen Carl von Ossietzky und Walter Kreiser geführt. Ossietzky wurde zu 18 Monaten Haft verurteilt. In einem weiteren Prozess gegen Ossietzky ging es um das Zitat „Soldaten sind Mörder„. Tucholsky hatte überlegt zum Prozess nach Deutschland anzureißen, wurde aber auf die drohende Lebensgefahr durch die Nazis hingewiesen. Er fühlte sich schlecht dabei, dem Freund nicht beistehen zu können. Kurz vor seinem Tode schreib er:

Aber im Falle Oss bin ich einmal nicht gekommen, ich habe damals versagt, es war ein Gemisch aus Faulheit, Feigheit, Ekel, Verachtung – und ich hätte doch kommen sollen. Daß es gar nichts geholfen hätte, daß wir beide sicherlich verurteilt worden wären, daß ich vielleicht diesen Tieren in die Klauen gefallen wäre, das weiß ich alles – aber es bleibt eine Spur Schuldbewußtsein.

Mittlerweile hatte er seinen Wohnsitz ins schwedische Hindås (bei Göteborg) verlegt. 1931 warfen sein scheinbar aussichtsloser Kampf um ein demokratisches Deutschland und mehrere andere Faktoren (die Trennung von Lisa Matthias, der Tod eines engen Freundes, eine schwere Krankheit mit mehreren Operationen) ihn in die Resignation. Er veröffentlichte nur noch kleine Schriften.

1933 wurden seine Bücher in Deutschland verboten (Bücherverbrennung) und ihm wurde die Staatsbürgerschaft entzogen.

Daß unsere Welt in Deutschland zu existieren aufgehört hat, brauche ich Ihnen wohl nicht zu sagen. Und daher:

Werde ich erst amal das Maul halten. Gegen einen Ozean pfeift man nicht an.

Trotz teilweisen Interesses an bestimmten Vorgängen in Deutschland, so z. B. der Situation seines inhaftierten Freundes Ossietzky (Tucholsky setzte sich erfolgreich für die Verleihung des Friedens-Nobelpreises an ihn ein), zeigte Tucholsky sich bewusst desinteressiert an der weiteren Entwicklung in Deutschland. Im Januar 1934 bemühte er sich um die schwedische Staatsbürgerschaft.

Das ist bitter, zu erkennen. Ich weiß es seit 1929 – da habe ich eine Vortragsreise gemacht und „unsere Leute“ von Angesicht zu Angesicht gesehen, vor dem Podium, Gegner und Anhänger, und da habe ich es begriffen, und von da an bin ich immer stiller geworden. Mein Leben ist mir zu kostbar, mich unter einen Apfelbaum zu stellen und ihn zu bitten, Birnen zu produzieren. Ich nicht mehr. Ich habe mit diesem Land, dessen Sprache ich so wenig wie möglich spreche, nichts mehr zu schaffen. Möge es verrecken – möge es Rußland erobern – ich bin damit fertig.

Am 20. Dezember 1935 nahm Kurt Tucholsky eine Überdosis Schalftabletten. Im Koma liegend verstarb er einen Tag später. Bisher galt es als gesichert, dass Tucholsky bewusst den Freitod wählte. Diese These wurde aber vom Biographen Michael Hepp verworfen, er hält eine Selbsttötung aus Versehen für möglich.

Seine Asche wurde im Sommer 1936 unter einer Eiche nahe Schloss Gripsholm beigesetzt. Später wurde eine Grabplatte mit der Inschrift

Alles Vergängliche Ist Nur Ein Gleichnis.

aus Goethes Faust II angebracht.

Tucholsky hinterließ keine Kinder. Seine Mutter starb 1943 im Konzentrationslager Theresienstadt.

15 Kommentare:

  1. […] Lebenslauf von Kurt Tucholsky – mit … – Lebenslauf Kurt Tucholsky. Dieser Artikel beschreibt umfangreich das private Leben und das künstlerische Wirken von Kurt Tucholsky. Für eine schnelle Übersicht …… […]

  2. Heidrun Dietz sagt:

    Herzlichen Dank für Ihre Infoseiten.

  3. Brigitte Flach sagt:

    Habe heute mal wieder „Schloß Gripsholm“ gesehen und wollte mehr über den Verfasser wissen. Danke für die ausführlichen Infos.Im Zusammenhang mit Carl von Ossietzky hatte ich schon von Tucholskys Wirken an der „Weltbühne“ gelesen, so dass mir seine politisch linke Haltung bekannt war. Aber Vieles wusste ich noch nicht.

    ganz nebenbei: reisen bzw. anreisen schreibt sich mit „s“ und hinterlassen mit doppeltem „s“, daraus folgt „hinterließ“

  4. Softbär214 sagt:

    Lisa Matthias hahahahahahahha

  5. […] Kurt Tucholsky erblickte 1890 in Berlin als Sohn eines Kaufmanns das Licht der Welt. Er genoss eine gute Bildung und sammelte bereits in der Schulzeit erste journalistische Erfahrungen. So konnte er in der satirischen Wochenzeitschrift Ulk einen scherzhaften Artikel über den Kunstgeschmack Kaiser Wilhelms II. veröffentlichen. Auch während seines Jura-Studiums setzte sich die Liebe zur Literatur und zum Schreiben fort. Unter anderem schrieb er politische Texte sowie eine Erzählung. Seine Faszination für die Schriftstellerei führte vier Jahre nach seinem Studienbeginn zum Verzicht auf die erste juristische Staatsprüfung. Ohne Abschluss verließ er die Universität jedoch nicht – Tucholsky promovierte im Jahr 1915. […]

  6. mllan danek sagt:

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    a)Im Absatz „Beginn des Schrifstellertums ( welch eine Wortwahl !) findet sich der Ausdruck . . . defaktor . . . . sollte wohl de facto heißen. Wer schreibt und wer redigiert Ihre Texte ?

    b)war es wichtig zu präzisieren, dass sein Vater an Syphilis starb ?

  7. anton Lang sagt:

    Einige Berichtigungen in der Rechtschreibung:
    1) Es muss heißen „Feinde“ der Demokratie und nicht „Freinde“
    2)In scharfen Attacken „ließ“ er… und nicht „lies“
    3)“journalistisches“ Engagement und nicht „jornalistisches“
    4) zum Kauf des Buches einen „Schnaps“ dazu und nicht „Schnapps“
    5)“korrigiert“ und nicht „korregiert“
    Ansonsten inhaltlich sehr interessant, ausführlich und für mich neu. Ich war gestern auf einem Tucholsky-Abend der Stadtbücherei in Koblenz.
    herzlichen Gruß
    Anton Lang

  8. Karl sagt:

    Er hätte sich sicher köstlich amüsiert, aber Alaramierungssoldaten hat es nie gegeben, unser Tucholsky war Armierungssoldat. Bei seiner großen Liebe zum Militär hätte ihm die Verballhornung aber sicher gefallen, hast Du deswegen diesen Ausdruck gewählt?

    Aber es ist ein schöner Artikel, Tucholsky hat vor 90 und mehr Jahren geschrieben und ist aktueller als viele unserer heutigen Journalisten und Autoren.

    Viele Grüße

    Karl Tantau

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.